[Musik & Du] 015 – Geständnisse einer Deutsch-Rap-Hörerin

Erinnert ihr euch noch an die CDs, die ihr euch im stolzen Alter von 7 Jahren im Müller-Markt gekauft habt? Das waren noch Singles, grade mal drei Lieder drauf. Und Hand aufs Herz – wer von euch würde jetzt noch  eine ebendieser CDs für jedermann sichtbar im eigenen Regal präsentieren?

Ganz genau – nicht freiwillig, denn das wäre das Ende des guten Musikgeschmacks, den wir uns in den vergangenen Jahren mühsam herangezüchtet haben. Klar, die ein oder andere Entgleisung (Hello!?) gibt es da immer noch und die steht uns auch zu. Aber generell lässt sich sagen: An den Sünden von damals wird besser nicht mehr gerührt.

Was meine Sünden waren? Zugegeben, ich hatte schon in zartem, einstelligem Alter eine Schwäche für deutsche Musik und der bin ich auch treu geblieben. Allerdings schreie ich jetzt freudig den Refrain mit, wenn ich bei offenem Autofenster »Auf und davon« höre und drehe auch an der Ampel nicht leiser.

Ein bisschen anders sieht das aus mit der deutschsprachigen Gruppe, die ich mir vor 20 Jahren so reingezogen habe… zu »Verpiss dich« würde ich jetzt wohl nicht mal mehr für Geld durch die Gegend cruisen.

Aber gut, man kann ja auf Strafmilderung aufgrund meiner Jugend plädieren – oder bei der Länge der Zeit, die verstrichen ist, auch gleich auf Verjährung. Ich werde auch bestimmt nicht zum Wiederholungstäter werden…


Und welche musikalischen Jugendsünden versteckt ihr so?

Raus damit! 😉

Alle anderen Beiträge von der 15. Ausgabe ›Musik & Du‹ und die Aufgabenstellung von Maribel in diesem Monat gibt’s hier: I’m a sinner.

2 Kommentare

  1. Kelly Family. Erstes Konzert mit 8 im Stadion und erste große Liebe zwischen Kindergarten und Weiterführender Schule. Und in ganz schwachen Momenten guck ich mir noch alte Auftritte bei YT an. 😀

    Danach kam Jeanette Biedermann. Darüber möchte ich nicht sprechen!

    1. Wir decken den Mantel des Schweigens darüber – für jetzt und immer 😀

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