[Das Wort zum Sonntag] Believe in the beauty of your dreams

Es gibt Menschen, die nennt man anglizistisch ›toxic friends‹. Das sind die Leute, mit denen man sich an einem Freitagabend zu einem gemütlichen Abendessen und Drinks trifft. Und kaum sitzt man gemütlich, dann beginnen sie zu jammern. Die Miete ist zu hoch, die Arbeit zu stressig und überhaupt möchten sie so viel ändern in ihrem Leben. Aber leider können sie das nicht.

Aber ihr eigenes Leben reicht ihnen nicht.

Nein, wenn das abgegrast ist, dann geht es mit anderen Leben weiter. Meinem zum Beispiel. Oh ja, wie scheiße doch alles ist. Und wie hochtrabend die Pläne, die ich mache. Und wie abwegig die Hoffnungen. Hach, geradezu lachhaft Es ist nur allzu leicht, sich von dem Negativ-Gesülze anstecken zu lassen und am Ende der festen Überzeugung zu sein, ein Sprung von der Nürnberger Burgmauer wäre jetzt eigentlich nur noch die einzig vernünftige Lösung.
.

Und wenn ich selbst aber doch mit meinem Leben eigentlich ganz glücklich und zufrieden war?
Dann gibt es ja zum Glück auch noch andere Menschen. Die, diedie Welt für mich zurück in die Angeln rücken. Sie setzen mir meine Brille wieder richtig rum auf und alles rutscht zurück in Perspektive. Und oft ist diesen wunderbaren Menschen ihr Effekt auf mich nicht mal bewusst.

Es sind Menschen, die in manchen Momenten so positiv sind, dass ich Kotzen könnte.Weil ich mich in diesem Moment eben grade nicht im positiven Sonnenschein wälzen möchte, sondern mich gerade damit angefreundet habe, mich in meinem Selbstmitleid zu suhlen wie ein Trüffelschwein.

Menschen, die sagen: ›Ich wünsch es dir!‹, auch, wenn es noch so absurd klingt. Menschen die sagen: ›Mach dir keine Sorgen, du kommst wieder in Ordnung!‹, statt mich darin zu bestätigen, dass alles unterirdisch scheiße ist. Menschen, die sagen: ›Ich möchte dir so gerne helfen‹, statt mir zu sagen, ich solle mich zusammen reißen und ansonsten hilflos die Schultern zucken. Mit solchen Menschen sollten wir uns umgeben!

.
Nicht mit denjenigen, die uns kleiner zurück lassen, als wir uns vorher gefühlt haben. Die unsere Gedanken verdammen und unsere Hoffnungen an unserer Stelle begraben.

Und zu solchen Menschen sollten wir auch selbst werden!

Karma und so – was du gibst, kommt zu dir zurück!

.Don't place your dreams inthe hand of thosewho can destroy them(2)


EN
.

There are the kind of people, that are called toxic friends. It’s guys and girls you meet on a friday evening for dinner and after work drinks. And as soon as you’re sitting down, they start mourning and lamenting and whining: their rent is too high, work is too exhausting and after all they want to change their life because it’s kind of shitty. But well… it’s not that easy.

But their own life is not enough to drag through the mire.

Oh no. Once, they are done complaining it’s your turn. Is your life really that good? Look at it: It’s pretty shitty too, right? Your plans, they are kind of unrealistic, aren’t they? And your hopes, aren’t they kind of childish and ludicrous? And then you leave feeling convinced that the only thing thats left for you is to jump of a 20-storey building.
.

But what can you do if you have been pretty happy with your life until that point?

Well, thankfull there are people that are different. That kind of people that put my world back into perspective. They hand me back my glasses so that I am able to see the things around me again. And often these wonderful people don’t even know what they are doing for me in that very moment. That they drag me out of the mud.

It’s these kind of people that are so positive it makes me want to throw up sometimes. Because I don’t wont to bathe in positivism in that very moment. I want to wallow in my self-pity until I’m covered in it all over.

People that tell you: ›I hope your wishes come true!‹,even if they sound quite absurd. People that say: ›Don’t worry, you will be fine!‹,instead of reinforce my doubts about my own shitty life. People that say: ›I would like to help you!‹, instead of telling me to get my shit together and then shrugging their shoulders helplessly. We should surround ourselves with these kind of friends.
.

Not with the ones leaving us feeling small and desperate. Not with the ones that bury our hopes and dreams for us.

And we should turn ourselves into that kind of people too.

You know, karma, what you give is what you get.

2 Comment

  1. Was ich viel schlimmer finde, als diese Toxic Friends: Toxic Familie. Die dir auf den Sack gehen, weil du nicht der Norm entsprichst und keinen Bock auf einen langweiligen 9-5 Bürojob hast, denen du von deinen Plänen erzählst und nur ein “Ja, mach du mal.” oder “Ist das denn sicher?” bekommst. Im Gegenzug sie dir aber die Ohren voll heulen, wie scheiße doch alles ist. Freunde kannste austauschen, Familie… nicht. 😀

    1. Oh je. Ja, da stimm ich dir zu. Denen entkommt man dann auch bloß schwer – oder gar nicht. Da hilft es bloß, sich ein ganz dickes Fell zuzulegen und die Zusammentreffen auf Weihnachten, Ostern und runde Geburtstage zu beschränken…

Leave a Reply

*